Test: GEE-Server

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Betrieb

ISDN/ DSL/ EMail

Während des laufenden Betriebes wird der Server komplett über eine Weboberfläche administriert.

Diese ist speziell auf die Bedürfnisse des normalen Schulalltags angepasst. So finden sich hier z.B. Konfigurationsmöglichkeiten für die kostenlosen T@school-Zugänge mit ISDN und DSL oder eine UUCP-Einrichtung für den kostenlosen Mail-Account bei WinShuttle.

Fernwartung

Ebenso ist die Möglichkeit vorgesehen, den Server über das Internet zu administrieren. Hierzu wird zunächst in einem Webformular die Adresse eingegeben, unter welcher der Server später eine Webseite mit der passende IP-Adresse hinterlegt (siehe Screenshot). Anschließend muss noch die Firewall des Servers geöffnet werden. Hierbei kann unter fünf verschiedenen Sicherheitseinstellungen gewählt werden, die wahlweise nur den SSH-Zugriff oder sogar den Zugriff auf FTP, die Weboberfläche und Webmin zulassen.

Die Entwickler empfehlen jedoch (auch aufgrund der nicht mehr aktuellen Apache-Version), nur SSH zu öffnen und den Server zur Fernwartung dann mit einem speziellen Skript nur für die eigene IP-Adresse zu öffnen.

Ãœberwachung

Die weiteren Menüpunkte befassen sich mit dem laufenden Betrieb und bieten in dieser Hinsicht vielfältige Möglichkeiten zur Überwachung des Servers. So ist jederzeit eine Benutzerliste abrufbar und auch der Speicherplatzverbrauch der einzelnen Nutzer kann überprüft werden. Die Möglichkeit zur direkten Einsicht in die Postfächer der einzelnen Benutzer mit deren Mailinhalt ist ebenso möglich - sollte aber aus Datenschutzrechtlichen Gründen vorher den Nutzern bekannt gemacht worden sein.

Das Verwaltungsmenü kann allerdings sein "Mischform" zwischen eigenen Skripten speziell für den Schulalltag und Webmin-Modulen nicht ganz verbergen: oft muss sich der Administrator nach der ersten Authorisierung für den Zugriff auf das Verwaltungsmenü nochmals bei Webmin anmelden, damit er die im Verwaltungsmenü direkt verlinkten Module von Webmin benutzen darf.

Von der Möglichkeit in Webmin Benutzergruppen anzulegen und diesen Benutzergruppen anschließend gezielt Rechte auf einzelne Module zu geben wurde beim GEE-Server bei den sogenannten "Online-Nutzern" gebrauch gemacht. Diese Nutzergruppe darf später den Server über einen weiteren Link auf der Startseite online schalten. Eine Möglichkeit zur weiteren, differenzierten Rechteaufteilung (z.B. für einen "Webserver-Admin" oder einen "Proxy-Admin" ist zunächst nicht vorgesehen, läßt sich aber über die entsprechenden Webmin-Funktionen einfach zuweisen.


Kommentare

Wolfgang Mader
09.02.06, 21:09
GEE-Server frei und kostenlos

Der GEE-Server ist seit Erscheinen der Version 1.20 für jedermann und jederfrau frei und kostenlos als Download verfügbar. Er enthält ausschließlich freie Software.

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