Test: Open School Server Version 2.1

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Betrieb

Im laufenden Betrieb sind zwar keine Arbeiten direkt am Server n�tig, weil sich alle relevanten Einstellungen direkt �ber den Browser eines Clients realisieren lassen, der Server selbst bietet aber bei Bedarf auch eine grafische Oberfl�che mit KDE als Fenstermanager an. Wer schon einmal unter Linux mit KDE gearbeitet hat, kennt sich also auch gleich am Server aus. Selbst Windows-Benutzer kommen mit der Oberfl�che direkt am Server nach kurzer Zeit zurecht - die Bedienung eines Browsers ist ja zum Gl�ck in beiden Welten inzwischen eine gewohnte Sache.

Als admin angemeldet, erkennt man dann aber, dass es im Vergleich zu normalen Desktop-Systemen doch ein paar Einschr�nkungen gibt: weder Office- noch Grafik- oder Multimedia-Programme sind zu finden. Die entsprechenden Applikationen k�nnen zwar �ber den Paketmanager nachinstalliert werden - aber auf einem Server sollte solche Software normalerweise aus Sicherheitsgr�nden sowieso nicht laufen. Es ist aber immer gut zu wissen, das man notfalls auch auf die zus�tzlich von Exits angebotenen Pakete zur�ckgreifen kann, wenn man sein geliebtes Tool unbedingt auf dem Server braucht. Extis bietet �brigens auch f�r diese Pakete die normalen SUSE Updates an.

Trotzdem sind alle notwendigen Tools und Programme enthalten, die man evtl. f�r die direkt am Server anfallenden Arbeiten anfallen k�nnten. Neben einem Email-Programm ist das ein Web- und Dateibrowser, GQ als LDAP-Browser und noch eiige Systemtools und bekannte kleine Helferlein von KDE.

Wer m�chte, kann den Server also auch "mal eben schnell zwischendurch" verwenden, wenn etwa etwas im Handbuch gesucht wird, eine Mail abgeschickt werden soll oder gar im Internet gesurft wird. Ob das aus Sicherheitsgr�nden empfehlenswert ist, lassen wir einmal dahingestellt - praktisch ist es allemal. Zudem damit auch die "Windows-Fraktion" wieder ein Argument weniger hat: auch dieser Server ist nun bequem mit der Maus zu administrieren. Das grafische YaST f�r Arbeiten direkt am System (etwa beim Einbinden neuer Hardware) ist da ein weiteres Argument.

Apropos YaST: man findet hier nicht nur die bekannten YaST-Tools zum Einspielen von zus�tzlichen Paketen oder zum Update �ber das Internet bzw. �ber eine Update-CD. Das speziell f�r den SLES 9 entwickelte YaST-Modul "Autoinstallation" erm�glicht einen Einblick in die Konfigurationsdateien, die die automatische Installation von Linux-Clients �ber den OSS erm�glichen.

Dank YaST kann man hier den Entwicklern grafisch �ber die Schulter schauen und sogar selbst die Einstellungen f�r seine Linux-Clients anpassen.

YaST-Modul Autoinstallation



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Lemma: Alle vernünftigen Betriebssysteme haben ein "X" im Namen.
Korollar: Aber kein "P" nach dem "X".

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