RPM-Bau für Anfänger

Seite: 19/27
(5396 Worte insgesamt im Text)
(17083 mal aufgerufen)  Druckerfreundliche Ansicht

AutoConf

AutoConf steuert die Angleichung der Pfade und Umgebungsvariablen für verschiedene Architekturen, da diese dort oft unterschiedlich sind. Das normale AutoConf hinkt manchmal der Entwicklung (insbesondere der bei SUSE) hinterher - daher gibt es ein spezielles SUSE-Autoconf, welches mit %?suse_update_config aufgerufen wird.

Beispiel:
%build
%?suse_update_config
autoconf

Für den configure-Aufruf stellt SUSE wieder spezielle Distributionsmacros bereit, da nomalerweise die Programme sich nach /usr/local installieren würden. Für eine Distri-Standardkonfiguration mit dem Prefix /usr genügt heute: %configure -- Zusütze können einfach mit --Zusatz angefügt werden.

Wenn jetzt endlich alles soweit klar und (vielleicht noch mit speziellen Compilerflags wie z.B. %rpmoptflags) voreingestellt ist, sollte ein make und/ oder make install auch funktionieren und die Programme in die dafür vorgesehenen Verzeichnisse im "%buildroot" Verzeichnis installieren. Dieses liegt i.A. unter /var/tmp/<paketname>-<version>-build.




Kommentare

Einen Kommentar hinzufügen



 Suchen:


 Umfrage

(Nur für angemeldete Benutzer)

Was wird hier am meisten vermisst?

[ Ergebnis | Umfragen ]

Stimmen: 621
Kommentare: 0

 Zitate

Laufen zwei Prozesse gleichzeitig, wird der unwichtige dem wichtigeren Rechenzeit wegnehmen.

-- anonymous