WLAN in der Schule

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Technische Aspekte

Wer ein WLAN nur zum Surfen im Internet benutzt, der wird mit großer Wahrscheinlichkeit kaum auf weitere Probleme stoßen. Bei dem Versuch größere Datenmengen parallel auf mehrere Clients zu übertragen stoßen heute WLANs jedoch schnell an ihre Grenzen, da die zur Verfügung stehende Bandbreite unter allen Clients aufgeteilt wird. Selbst bei einer - derzeit noch nicht offiziell freigegebenen - möglichen Bandbreite von 108 Mbit/Sek. (was einer heute üblichen Netzwerkverkabelung entspricht) beträgt die für einen einzelnen Client zur Verfügung stehende Bandbreite bei 10 Clients die gleichzeitig Daten schicken und empfangen höchtens ein Zehntel.

Die Idee eine "Laptop-Klasse" in die Windows-Schuldomain aufzunehmen mag dann noch funktionieren, wenn die Profile dauerhaft auf den Laptops gespeichert werden können. Wenn allerdings die Profile dank einer Schutzsoftware auf den Laptops jedes Mal komplett neu vom Server geholt und anschließend wieder zurückgeschrieben werden müssen, dann kann dies insbesondere zu Stundenbeginn zu erheblichen Problemen führen. Hier bieten sich dann reine "lokale" Profile an - und die Benutzer speichern dann nur die erstellten bzw. bearbeiteten Daten auf dem Schulserver.

In jedem Fall sollte ein Handout für die Benutzer erstellt werden, in welchem die Anmeldeprozedur ins WLAN beschrieben ist. Hier muss dann - leider icon_wink - auch der Schlüssel für die WLAN-Verschlüsselung angegeben werden, damit sich die Laptops der Benutzer auch in das WLAN einbuchen können. Aus diesem Grund sollte der Schlüssel zumindest einmal im Jahr geändert werden.




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