Hardware für Schulen

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Hat heute fast jeder daheim. Allerdings bleibt hier die Frage: was genau braucht eine Schule?

Ich versuch's mal mit den Wunschvorstellungen:
  • Soundkarte mit 2 (getrennt regelbaren) Kopfhörerausgängen und Mikrofoneingängen vorn am Gehäuse. Mindestens 1W pro Ausgang sollte der Verstärker liefern. Das schaffen die meisten OnBoard-Soundkarten leider nicht. Deshalb ist bei 2 angeschlossenen Kopfhörern der Sound oft zu leise. Da hilft nur Probehören mit den richtigen Kopfhärern vor dem Kauf.
  • Netzwerkkarte. Heute dürften die Onboard 1000MBit-Teile wohl noch lange reichen. Die billigen und oft genutzten, separaten Realtek-Karten belasten leider den Prozessor sehr stark, was diese Karten ein wenig in Verruf gebracht hat. Für 10 Euro mehr gibt es aber meist schon hochwertige Karten, die eine gute Ãœbertragungsrate gewährleisten und im Zusammenspiel mit einem guten Switch so manches 1 GBit-Netzwerk überholen dürften.
    Beachten Sie auch, dass Wächterkarten (welche ich heute bei allen M$ basierten Betriebssystemen empfehle) heute schon mit integrierter Netzwerkkarte geliefert werden können. Der Aufpreis ist dabei meist zu vernachlässigen.
  • Grafikkarte. Braucht heute dringend schon einen (zusätzlichen) digitalen Ausgang! Damit wird das Bildsignal (später) direkt zum Monitor übermittelt und braucht erst dort umgewandelt zu werden.
    Ansonsten hier bitte eher auf (Bild-)Qualität als auf Geschwindigkeit achten. Die meiste Zeit werden die Schulrechner wohl hoffentlich nicht mit Ballerspielen sondern mit einfacheren Anwendungen laufen. Hier lohnt sich dann ein stabiles, gutes Bild mit einer ordentlichen Bildschärfe bis zum Rand. Da braucht es dann im allgemeinen auch keinen separaten und lauten Grafikkartenlüfter mehr.
  • Festplatte. Reicht heute immer dicke aus, wenn die Nutzerdaten und die meisten Anwendungen auf dem Server liegen. Deshalb hier eher auf besonders leise Exemplare achten. Die Festplatten mit nur 5200 Umdrehungen pro Minute schneiden da meist besser ab als ihre schnelleren Kollegen.
  • RAM. Kann man nie genug haben! Deshalb schon beim Kauf auf spätere Aufrüstmöglichkeiten achten! Heute fängt für mich ein normaler PC bei 512 MB an - mehr ist alle Mal besser!
  • DVD-Laufwerk. CD-ROM-Laufwerke sind Schnee von gestern. Für den Lehrer-PC zusützlich einen DVD-Brenner. Ansonsten helfen virtuelle Laufwerke, die vom Server mit DVDs bestückt werden, den Stress mit den Silberscheiben zu mindern.
  • Diskettenlaufwerk. Wird zunehmend von USB-Sticks ersetzt. Allerdings sollte der Rechner dann auch von einem solchen Stick booten können und mindestens einen USB-Anschluß an der Frontseite aufweisen.
  • Frontanschlüsse. Neben den oben erwähnten Soundanschlüssen sind noch ein vorne liegender USB- und ein Firewire-Anschluß sinnvoll. Cardreader-Slots kosten heute meist nur zu viel Geld - evtl. reicht hier einer am Lehrer-PC.
  • Prozessor. Steht deshalb am Schluss, weil er heute nicht mehr so wichtig ist. Alle derzeitigen Prozessoren sind für den Schulbetrieb geeignet. Hier wieder eher auf leise Lüfter achten!

Achten Sie also vornehmlich auf die Ergonomie (gut erreichbare Anschlüsse, Lautstärke) und die spätere Aufrüstbarkeit (RAM, Steckkarten, nicht ein "all-inklusive Board") der Rechner. Für Schulanwendungen bringen heutige Rechner immer genügend "Power" mit - da muss es nicht das letzte High-Tech-Gerät sein.




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