Linux-Schulserver FAQ (häufig gestellte Fragen)

Kategorie: Index -> Windows -> 2000

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Ich habe mit Poledit den Ordner Desktop auf das Homelaufwerk des jeweiligen Benutzers (Z:) verbogen. Jetzt meldet mir Windows aber immer Probleme, dass es den Ordner bei der Anmeldung nicht finden kann. Erst, wenn sich der Nutzer abmeldet und erneut anmeldet, funktioniert es.

Das liegt an der parallelen Abarbeitung des Anmeldeskripts (logon.bat) und dem Aufbau der Arbeitsumgebung. Der Ordner ist für den Aufbau der Arbeitsumgebung noch gar nicht erreichbar - weil das Anmeldeskript noch nicht so weit ist.

Lösung 1: Verschieben Sie den Ordner ins "Profilverzeichnis" - dort erwartet ihn Windows auch bei einer Netzwerkanmeldung und wartet ggfs. Allerdings kann das beim gleichzeitigen Einsatz von Windows und Linux zu Verwirrung führen, weil die "Eigenen Dateien" plötzlich nicht mehr im eigentlichen Homelaufwerk liegen.

Lösung 2: Nutzen Sie den Gruppenrichtlinien-Editor (gpedit.msc aufrufen und unter 'Benutzerkonfiguration -> 'Administrative Vorlagen' -> 'System' -> 'Skripts' -> 'Anmeldeskripts gleichzeitig ausführen') und deaktivieren Sie die gleichzeitige Abarbeitung der Logonskripte. Durch das Aktivieren dieser Einstellung kann Windows Explorer erst gestartet werden, nachdem die Anmeldeskripts zu Ende ausgeführt wurden. Durch diese Einstellung wird sicher gestellt, dass der Anmeldeskriptprozess fertig gestellt wurde, bevor der Benutzer anfängt den Computer zu verwenden. Allerdings wird das Anzeigen des Desktops ein wenig verzögert.

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Bei allen unserer Clients öffnet sich bei Domänenanmeldung immer ein Desktop-Editor mit folgender Meldung:

[.ShellClassInfo]
LocalizedResourceName=@%SystemRoot%\system32\shell32.dll,-21787

Wie kriege ich diese Meldung weg?

Die Datei desktop.ini aus dem Autostart-Ordner löschen .

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Wie kann ich es erreichen, dass unsere W2K-PC sich beim Hochfahren gleich als ein bestimmter maschineller Nutzer (z.B. 85-20) in der Domäne "WORKGROUP" anmelden?

Von http://www.sysinternals.com/ gibt es ein 40KB kleines Programm welches Name, Passwort und Domäne abfragt, mit denen die nächsten Starts automatisiert vorgenommen werden.

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Trotz heruntergefahrenem Server können sich Nutzer mit einem Domänenaccount an einem Client anmelden. Wieso?

Meldet sich ein Nutzer mit einem Domänen-Account an einem Client an, so werden unter Windows 2000 und Windows XP seine Daten "gecached", d.h. lokal gespeichert und erlauben damit eben auch ein Arbeiten, wenn der Domänen-Server nicht zur Verfügung steht.

Wenn Sie das nicht möchten, müssen Sie am Client den folgenden Registry-Patch einspielen:







REGEDIT4
[HKEY_LOCAL_MACHINE\\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon]
"CachedLogonsCount"=REG_SZ:0


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Ich sach mal so: Windows hat unzählige Fehler - unter der Oberfläche Linux hat unzählige Fehler - auf der Oberfläche Ausnahmen bestätigen die Regel. Widerrede zwecklos.

-- anonymous