Linux-Schulserver FAQ (häufig gestellte Fragen)

Kategorie: Index -> Allgemein

Frage(n):




Antwort(en):


Wie brenne ich eine der heruntergeladenen CDs?

Erst einmal bitte nach der Endung sehen:


  • *.zip oder *.gz => Komprimierte Version. Diese muss erst mit den passenden "Entpackern" extrahiert werden. Ein Beispiel für ein solches Programm ist z.B. FilZip.

  • Dateien mit der Endung *.raw können von manchen Brennprogrammen nicht erkannt werden. Dann einfach die Datei in eine mit der Endung *.iso umbenennen.


Am Ende sollte also immer eine Datei mit der Endung *.iso vorliegen. Jetzt kommt es auf das Brennprogramm an: Bitte die *.iso-Datei nicht als "Daten-CD" brennen, sondern als CD-Abbild. Diese Option ist bei manchem Brennprogramm ein wenig versteckt - evtl. mal ein wenig danach suchen...

nach oben



Wie kann ich die md5Summe einer Datei überprüfen?

Wozu dient diese "md5sum" überhaupt?

Anhand der md5sum kann man überprüfen, ob eine Datei korrekt aus dem Internet heruntergeladen wurde. Manchmal kann es aus unterschiedlichen Gründen dazu kommen, dass bei einem mehrere MB großen iso-Image ein einziges Bit nicht richtig übertragen wird. Dieses eine Bit kann aber dafür sorgen, dass während der Installation oder während des Betriebs etwas nicht funktioniert.


Deshalb werden - insbesondere bei größeren Dateien (etwa ISO-Images) - immer die md5Summen dieser Dateien mit angegeben. So kann man eine heruntergeladene Datei direkt überprüfen und muss sich später nicht über Fehler wundern, die durch einen fehlerhaften Download auftreten.


Laden Sie zunächst beide Dateien, das ISO-Image und die Datei mit der md5-Summe in ein und dasselbe Verzeichnis. Unter Linux geben Sie danach den Befehl:

md5sum -c *.iso.MD5SUM

ein.

Unter Windows nutzen Sie das Programm md5sum.exe (zu finden z.B. unter http://etree.org/md5com.html) - geben Sie folgenden Befehl auf der (DOS-)Kommandozeile ein (nachdem Sie in das Verzeichnis mit den beiden heruntergeladenen Dateien gewechselt sind):


md5sum.exe -c *.iso.MD5SUM


Natürlich können Sie sich auch eine md5-Summe generieren und mit einer auf einer Webseite angegebenen Summe vergleichen. Manche CD-Brennprogramme (wie k3b) machen das sogar automatisch. Geben Sie dafür einfach:

md5sum *.iso

ein - das Programm zeigt Ihnen nach einiger Zeit die md5-Summe der Datei an.

nach oben



Ich habe den Verdacht, dass bei meinem Rechner das eingebaute RAM nicht in Ordnung ist. Wie kann ich das überprüfen?

Laden Sie sich zunächst das Tool Memtest86+ herunter und brennen Sie eine bootfähige CD. Einige Schulserver-CDs (z.B. Arktur und OSS) enthalten übrigens schon eine Memtest-Version, die Sie während des Bootvorgangs starten können.

Booten Sie von der entsprechenden CD - das Programm memtest86 startet sofort und fängt an den kompletten (RAM-)Speicher zu untersuchen. Das Programm sollte mehrere Stunden (als "ausreichend" haben sich 48h erwiesen) laufen.

Sollte das Programm einen Fehler feststellen und Sie haben mehrere Speicherplätze in Ihrem PC belegt, sollten Sie jeden Speicherbaustein einzeln überprüfen, indem Sie die jeweils anderen herausnehmen.

nach oben



Bei uns überschreiten die Nutzer oft ihr Quotalimit weil Sie Dateien in Gruppenordner speichern und dort "vergessen". Wie kann ich feststellen, in welchen Verzeichnissen ein Benutzer überall Dateien unter seinem Namen gespeichert hat?

...und wie kann ich das dem Benutzer einfach mitteilen?

Da reicht eine einzelne Kommandozeile schon aus. Der Befehl find kennt die Option "-user", mit welcher nur nach Dateien von einem bestimmten Benutzer gesucht wird.

Wenn man dem Nutzer nun auch noch eine Liste mit den Speicherorten seiner Dateien an die Hand geben möchte, dann braucht man nur noch die Ausgabe dieses Befehls in eine Datei in seinem Heimatverzeichnis umleiten.

find /home -user <username> > /home/students/<username>/<datei>.txt; chown <username> /home/students/<username>/<datei>.txt</datei></username></username></datei></username></username>


Automatisiert würde das dann z.B. so aussehen:


for i in /home/students/*; do
find /home -user $i > /home/students/$i/dateien.txt;
chown $i /home/students/$i/dateien.txt;
done

nach oben



Wir tauschen Emails über UUCP aus. Nach einem Update bekommen wir plötzlich beim Empfang von einigen Emails die folgende Fehlermeldung:

----- The following addresses had permanent fatal errors -----
<xxx@yyyy.com> (reason: 554 5.4.6 Too many hops)
---------


Woran kann das liegen?

Wahrscheinlich wurde durch das Update die Datei beschädigt, die dem Mailserver die Domainadressen mitteilt für die er selbst zuständig ist.

Je nach System kann das eine der folgenden Dateien sein:


  • /etc/postfix/local_domains Postfix basierte Systeme wie der OSS

  • /etc/mail/local-host-namesSendmail basierte Systeme wie Arktur oder GEE


Die Dateien sind reine Textdateien und können so mit einem beliebigen Editor als root geändert werden.

nach oben



 Suchen:


 Umfrage

(Nur für angemeldete Benutzer)

Was wird hier am meisten vermisst?

[ Ergebnis | Umfragen ]

Stimmen: 621
Kommentare: 0

 Zitate

Manch Verrueckter benutzt einen Gelaendewagen, um in die Stadt zu fahren. Manch anderer Verrueckter benutzt einen Emacs, um Quellcode zu schreiben.
In beiden Faellen werden unglaubliche Ressourcen voellig nutzlos verschwendet.

-- Hubert Mantel