Serverhardware für den Open School Server Version 2.0

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Die Installation des Open School Servers auf sogenannten x86 Systemen gestaltet sich i.d.R. unproblematisch. Wir empfehlen Ihnen, folgende Randbedingungen einzuhalten:
  • Als Hauptspeicher empfehlen wir mindestens 256 MB besser sind jedoch 512 MB und mehr.
  • Eine CPU mit mindestens 650 MHz. Empfohlen: 1 GHz und mehr.
  • Festplattenkapazität mindestens 20 GB. Empfohlen: 40 GB und mehr. Bitte verwendet Sie keine RAID Controller welche ihre Funktionalität durch einen Treiber erhalten! Es handelt sich bei diesen Geräten um eine Art Software RAID, welches der Schulserver wesentlich besser selbst auf einem normalen Controller verwalten kann (siehe Installation > RAID). Ihr Hardware-Lieferant kann Ihnen hierzu genauere Auskunft geben.
  • Von SUSE Linux unterstützte Netzwerkkarte(n).Wenn Sie den Server ohne eine Internetanbindung oder nur über ISDN oder Modem betreiben möchten, reicht eine Netzwerkkarte aus. In allen andern Fällen empfehlen wir Ihnen mindestens 2 separate (unterschiedliche) Netzwerkkarten, welche von guter Qualität sein sollten und dem Prozessor selbst von vielen Netzwerkaufgaben entlasten.
  • Eine von SUSE Linux unterstützte VGA Karte. Empfohlen wird eine Grafikkarte und ein Monitor mit einer Auflösung von 1024x786 bei mindestens 75 Hz Bildwiederholungsrate.


Beachten Sie bitte, dass ein Server normalerweise 24 Stunden am Tag und 7 Tage in derWoche durchläuft, und ein Ausfall des Servers meist auch den Ausfall des gesamten Systems und damit zumindest des Unterrichts nach sich ziehen kann. Entsprechend hoch sind die an die Hardware gestellten Anforderungen.
  • Da ein fehlerhafter Arbeitsspeicher zu unkontrollierbaren und schwer nachvollziehbaren Abstürzen des Servers führen kann, sollten Sie hier zu Markenprodukten greifen und vor der Installation ein Speicherprüfprogramm (wie Memtest - auf der SLSS-CD enthalten) mindestens 24 Stunden laufen lassen.
  • SCSI-Platten sind für professionelle Ansprüche im Serverbetrieb ausgelegt und haben neben erhöhter Laufzeiten (damit sind sie meist langlebiger als vergleichbare IDE Festplatten) auch oft höhere Geschwindigkeiten und Ãœbertragungsraten.
  • Beachten Sie bitte die Wärmeentwicklung von Prozessor und Festplatten. Ein Wärmestau im Gehäuse sollte unbedingt vermieden werden!
  • Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, professionelle Netzwerkkarten von unterschiedlichen Herstellern zu verwenden. Dies verhindert, dass für die gleiche Hardware derselbe Treiber zuständig ist und somit später die Zuordnung zu einzelnen Netzwerkbereichen schwer nachvollziehbar sein kann. Bei der Installation in einem größeren Netzwerk sollten Sie über die Anbindung des Servers mit 1 GB Netzwerkkarten nachdenken. Beachten Sie dabei aber, dass dann auch das Subsystem entsprechend ausgestattet sein sollte (RAID-System, viel RAM) und Ihr Switch ber entsprechende Ports verfügt.
  • Eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) stellt sicher, dass der Server bei einem plötzlichen Stromausfall noch geöffnete Daten speichern und den Betrieb ordnungsgemäß beenden kann. Auerdem werden zumeist auch schädliche Spannungsschwankungen gefiltert und damit die Hardware geschont. Achten Sie bitte beim Kauf einer USV darauf, dass der Server mittels Datenleitung vom Status der USV erfahren kann.
  • Die Firmware bzw. das BIOS ist für die Initialisierung der Rechnerhardware zuständig. Sie hat entscheidenden Einfluss auf die Stabilität des Systems. Sollten Hardwareprobleme auftreten, so überprfen Sie, ob sich die Probleme mit einem BIOS Update beseitigen lassen.
  • Bitte stellen Sie den Server nicht an einem öffentlich zugänglichen Platz auf. Unbeabsichtigte Stöße wären hier noch das kleinste Ãœbel: Ein offen zugänglicher Server stellt ein großes Sicherheitsloch dar! Ein Server (und auch die Netzwerkhardware) gehört in einen geschützten Bereich, zu welchem nur berechtigte Personen Zutritt haben. Sollten Sie keinen eigenen Raum für die Hardware zur Verfügung haben, reicht oft auch schon ein abschließbarer Schrank, welcher um eine Steckdose herumgebaut wird und in welchem auch noch Platz für den Internet Anschluß und die Netzwerkverkabelung ist.



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Lemma: Alle vernünftigen Betriebssysteme haben ein "X" im Namen.
Korollar: Aber kein "P" nach dem "X".

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