Hardwareempfehlung für Terminalserver

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1) Linux-Arbeitskreis Hamburg

Der Linux-Arbeitskreises Hamburg trifft auf seiner Webseite folgende Aussage: "Für etwa 20 gleichzeitige Client-Zugriffe benötigt man in Schulumgebungen nach unseren Beobachtungen für den Terminal-Servers folgende Hardware
  • Dualprozessor mit 2x1000MHz
  • 2GB Hauptspeicher
  • 2x18 GByte SCSI Festplatte
"

2) LTSP-Mailingliste

In einer Email auf der Mailingliste zum LTSP gibt Eric Harrison am 19.08.2003 ein paar Empfehlungen, die ich hier sinngemäß übersetze:
  • Mindestens 256 MB RAM für den Server + 50 MB RAM für jede Clientsession. Beispiel: für 35 Clients sollten es mindestens 2 GB RAM sein (256 + 50 * 35). Je mehr RAM desto beser.
  • IDE-Laufwerke erreichen so ab 10 Nutzern das Limit. Schnelle SCSI-Laufwerke sind bei mehreren Nutzern einfach ein Muss. Je schneller desto besser.
  • Spätestens ab 30 gleichzeitigen Sessions ist eine GB-Anbindung des Servers sinnvoll.
  • Die Geschwindigkeit der CPU ist im allgemeinen der kleinste Flaschenhals, der stören könnte. Wir haben hier mehrere Server mit einem 1GHz-Prozessor, welche ohne Probleme laufen. Nicht fantastisch aber tolerierbar. Ein Dual-Prozessorsystem ab 2GHz von Intel oder AMD gehen richtig ab.
Für einen typischen Schul-Computerraum empfehle ich Dual 2.4Ghz Xeons, 2G RAM und einen U320-SCSI-Controller mit den entsprechenden Festplatten.

3) Humboldt-Oberschule, Berlin

Die Homepage der Humboldt-Oberschule in Berlin beschreibt eine etwas Ältere Konfiguration, die aber durchaus zeigt mit welche Hardware ein Terminalserverkonzept erfolgreich aufgebaut werden kann:
  • 1 Zentralrechner mit PENTIUM-PRO, 180 MHz, 64 MB RAM, 2 GB SCSI-Harddisk, SCSI-CD-ROM (8-fach), SCSI-Digitaler Streamer, Ethernetkarte für die Vernetzung, Modem für e-mail und news.
  • 12 Schülerarbeitsplatzrechner mit 80386, 40 MHz, 8 MB RAM, ca. 80 MB HD, Ethernetkarte fü die Vernetzung, Soundkarte für Multimedia
  • 1 Kommunikationsrechner mit 80486, 50 MHz, 32 MB RAM, 1 GB HD, Ethernetkarte, ISDN-Karte (Teles 16.3) für den gleichzeitigen Internetzugang (Surfen im WWW) von allen Arbeitsplätzen aus.

4) Mailingliste SLSS

Ein etwas aktuelleres Beispiel für eine Hardwarekonfiguration eines Terminalservers findet sich auf der Mailingliste zum SUSE Schulserver:
  • Dual -Xeon 2,4 GHz
  • 2 GB Ram
  • Terminalserver mit 1GBit an Switch
  • Anbindnung der 18 Clients mit 100 MBit an Switch
==> 18x mal OpenOffice starten ist kein Problem. Die Anmeldung mit KDE dauert genauso lange wie der normale Login in KDE an einem FAT Client. Nur das allererste einloggen dauert länger, da erst alle Grundeintstellungen des Users für KDE generiert und dieses KDE-Profil dann im Homeverzeichnis abgespeichert wird.


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