Opera im Netzwerk installieren

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Letzte Änderung: 04.10.2005

Die Version Opera 8.50 ist inzwischen problemlos im Netzwerk installierbar. Damit kann der Administrator den Schülern in seinem Netzwerk einen ausgereiften und relativ sicheren Browser und einen leistungsfähigen Mailclient zur Verfügung stellen, der an zentraler Stelle gewartet wird und der zwar eine Vorabkonfiguration für die Verwendung im schuleigenen Netzwerk enthält aber trotzdem beliebig an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann.

Mails und Favoriten landen dabei dann im eigenen Verzeichnis des jeweiligen Schülers und der Administrator braucht nur eine Datei auf dem Server zu aktualisieren, wenn eine neue Version herauskommt.

Netzwerkbasierte Installation

Hier eine kurze Anleitung für eine netzwerkbasierte Installation von Opera:
  1. Zunächst einmal sollte die aktuellste Opera-Version direkt vom Hersteller heruntergeladen werden.
  2. Anschließend meldet man sich mit Schreibrechten auf das Programmverzeichnis auf dem Server an einem lokalen Client an.
  3. Jetzt wird Opera in einen Unterordner dieses Serververzeichnisses installiert: gewählt wird die Version "für einen Nutzer"
  4. Nach der Installation Opera starten und die Einstellungen für die Benutzung des schuleigenen Proxy-Servers und Mailservers (ohne Angabe eines Benutzers) machen. Anschließend Opera wieder beenden.
  5. Im Installationsverzeichnis befindet sich jetzt ein neuer Ordner mit Namen profile. In diesem Ordner befindet sich die wichtige Datei opera6.ini. Diese enthält nun alle zentralen Vorgaben für die künftigen Benutzer.
  6. Jetzt müssen einige Pfadnamen in dieser Datei geändert werden. Dies kann mit einem beliebigen Texteditor (etwa Notepad) geschehen. Unterhalb des Abschnitts [User Prefs] sollten die Pfade alle auf Netzlaufwerke zeigen, in welchen die späteren Benutzer Schreibrechte haben. Also etwa \\\\pdc-server\\homes\\Profile\\Opera. Die anderen Abschnitte kann man herauslöschen oder stehen lassen - je nachdem, wie viel man seinen Benutzern später vorgeben möchte.
  7. Die überarbeitete Datei wird nun in die Nutzerlaufwerke kopiert. Bei neuen Nutzern z.B. indem man sie in das Verzeichnis /etc/skel (beim OSS in das entsprechende Template-Verzeichnis) kopiert. Zusätzlich muss noch das in der Datei angegebene Opera-Verzeichnis angelegt werden und ggf. eine Bookmark-Vorlage (aus dem Installationsverzeichnis) hineinkopiert werden.
  8. Will man bestimmte Einträge in der Datei vor Veränderungen durch die Schüler schützen, so kann man eine weitere opera6.ini (diese muss so heißen!) mit nur den zu fixierenden (z.B. Proxy-) Einträgen in das Windows- Systemverzeichnis (C:\WINNT\System32\opera6.ini) kopieren. Das kann man unbemerkt mit jedem Logon per Skript machen. Ein Beispiel:
    Opera Preferences version 2.0
    ; Do not edit this file while Opera is running
    ; This file is stored in UTF-8 encoding
    [User Prefs]
    Home URL=admin/
    [Saved Settings]
    Open Dir=I:\
    Save Dir=Z:\
    



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