Clients absichern: ein Vergleich

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Hardware-Schutzkarten

Die meist "Wächterkarten" genannten Karten übernehmen direkt nach dem Start des PCs die Kontrolle über die Festplatte. Dort wird meist eine versteckte Partition eingerichtet, auf welcher entweder der Originalzustand oder die Veränderungen während des Betriebs des Rechners in komprimierter Form abgelegt werden. Bei jedem Neustart wird dann der einmal festgelegte Ausgangszustand der Festplatte wieder hergestellt.

Zusätzlich können Partitionen ungeschützt bleiben - auf diesen werden dann veränderliche Daten wie z.B. die Textdateien der Sektretärin gespeichert.

Zu Bedenken

Man muss sich ein wenig einarbeiten - meine nachträgliche Linux-Installation auf den Rechnern hat mir z.B. trotz eingeschaltetem Schutz die Windows-Partition zerstört. Da muss man wissen, dass sich Linux halt nicht um die Wächterkarte kümmert...

Will man neue Software installieren heißt das: ausprobieren (ohne Kaltstart), dann Wächter abschalten, richtig Installieren, Wächter einschalten. Fertig.

Allerdings bekommt man Probleme, wenn man dann nachträglich wieder zu einer früheren Version zurück will - das geht nicht. Allerdings kann man mehrere unterschiedliche Systeme (bis zu 4) aufspielen und unter diesen dann beim Booten auswählen.

Weiteres Problem: man wird zum Turnschuhadmin verdonnert, weil man jeden Rechner separat warten muss.

Fazit Wächterkarten

Wer aktuelle Rechner hat, die nicht oft umkonfiguriert werden (d.h. neue Software soll dauerhaft installiert werden) und die mit unsicheren Betriebssystemen (Win 9x/ME) laufen, dann ist eine solche Wächterkarte eine gute Wahl.


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