Vor- und Nachteile der verschiedenen Thin-Client Lösungen

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Einleitung

Inzwischen gibt es neben LTSP [2] (dem Linux Terminal Server Projekt) weitere Lösungen, welche es ermöglichen, ältere Rechner als sog. "ThinClients" mit aktueller Software zu betreiben. Allen Lösungen gemeinsam ist, dass dafür ein sog. "Terminalserver", welcher über entsprechend aktuelle Hardware mit genügend RAM verfügen muss, über das Netzwerk seine Software zur Verfügung stellt.

Das waren allerdings dann auch alle Gemeinsamkeiten. Die Unterschiede liegen allerdings im technischen Detail und sind für den Laien auf den ersten Blick nur schwer zu bemerken. Deshalb soll es hier einen kurzen Überblick über die verschiedenen Techniken sowie deren Vor- und Nachteile geben.

LTSP 4.2

Die  derzeit stabile Version zeichnet sich durch eine relativ einfache Installation unter nahezu allen Distributionen und gute, deutschsprachige Anleitungen aus. Dies liegt natürlich auch daran, dass diese Version inzwischen schon seit einiger Zeit verfügbar ist. 

Vorteile

Nachteile

LTSP 5 (Muekow)

Die neueste Version von LTSP, welche sich derzeit noch in der Entwicklung befindet. Diese verfolgt einen anderen Ansatz als die vorherigen Versionen. U.a. soll hier das zugrunde liegende Betriebssystem auch schon während des Bootvorgangs der Clients genutzt werden, so dass sich das LTSP-Team nicht mehr um aktuelle Kernel und/ oder grundlegende Systemnahe Dienste kümmern muss. Dies übernimmt ab Version 5 das Betriebssystem - dadurch sind auch spezielle Anpassungen möglich.

Vorteile

Nachteile

Kiwi

Ein Team um Markus Schäfer entwickelt seit Mitte 2006 LTSP5 auf openSUSE unter Zuhilfenahme von KIWI [5]. Mittels Kiwi werden - anhand einer XML-Steuerdatei - die Bestandteile eines Boot-Images zusammengestellt (Installierte Pakete, Konfigurationsdateien, etc.). Dieses wird dann über PXE an die Clients gesendet. Auch hier werden also die "Bordmittel" der jeweiligen Distribution genutzt. Zusätzlich lassen sich mit Kiwi auch ISO Images und Bootimages für USB-Sticks erstellen.

Bei KIWI-LTSP [6] handelt es sich um ein Projekt, welches LTSP 5 und Kiwi miteinander verbindet. Kiwi wird zum Erstellen der Client-Images verwendet, die restliche Basis bietet das LTSP5 Projekt.

Vorteile

Nachteile




  

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Links
  [1] http://www.linux-schulserver.de/index.php?name=Sections&req=viewarticle&artid=55&allpages=1&theme=Printer
  [2] http://www.ltsp.org/
  [3] http://www.debian.de/
  [4] http://www.opensuse.org/
  [5] http://kiwi.berlios.de/
  [6] http://en.opensuse.org/LTSP
  [7] http://www.novell.com/linux/suse/
  [8] http://www.linux-schulserver.de/index.php?name=Sections&req=listarticles&secid=5
  [9] http://www.linux-schulserver.de/index.php?name=Sections